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JOB-REPORT: Der Kampf gegen den Borkenkäfer

Intensive Tage liegen hinter uns. Durch die Gesetzgebung, dass Holzarbeiten außerhalb des Forsts bis zum Start der „Brut- und Setzzeit“ am 01.03. jeden Jahres beendet sein müssen, hieß es für unser Team in den letzten Tagen „Vollgas geben“. Dank des immensen Einsatzes unserer Mitarbeiter ist uns dies erfreulicherweise gelungen. Vielen Dank hierfür! Sämtliche offene Holzaufträge haben wir pünktlich zum 28. Februar erfolgreich abschließen können. Dennoch zieht es uns auch im März in den Wald. Der Grund hierfür liegt beim Borkenkäfer. Dieser treibt zur Zeit sein Unwesen in Fichtenwäldern und verursacht große Schäden.

Im Normalfall können sich Fichten gegen Borkenkäfer schützen, indem Sie ihren Harz absondern. Dadurch, dass sich die Borkenkäfer bereits im letzten Jahr durch aufgetretene Witterungsverhältnisse sehr stark vermehren konnten wurden die Bäume und Ihre Abwehrmechanismen geschwächt. Auf Grund der Kombination aus warmen Temperaturen und Trockenheit in den letzten Wochen ist der Borkenkäfer auch in diesem Jahr schon wieder sehr früh dabei sich stark zu vermehren. Sobald sich der Borkenkäfer (in diesem Fall der Kupferstecher) unter die Rinde einer Fichte gefressen hat, kommt jede Hilfe zu spät und lockt weitere Artgenossen an. Dementsprechend schnell muss gehandelt werden. Das hat zur Folge, dass befallene Bäume schnellstmöglich gefällt werden müssen, um den umliegenden Baumbestand vor weiterem Befall zu schützen.

Dies ist auch bei unserem aktuellen Projekt der Fall. Unser Projektleiter für Forstarbeiten, Christoph, und sein Team um Jan, Simon & Stefan arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, den gesunden Baumbestand zu retten und dem Befall von Kupferstechern vorzubeugen.

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Wir fällen befallene und tote Bäume mit Hilfe des CAT Kettenbaggers, dessen Baggerkopf nicht nur greift und kneift, sondern dank seiner Sägeschiene auch Baumstämme bis zu einem Durchmesser von 60 cm sauber abtrennt. Der Fällschnitt bei ausgewählten Bäumen wird mit echter Man-Power von Jan und seinen Kettensägen von STIHL (MS262 und MS661) vorgenommen. Im Zusammenspiel mit Stefan und dem Kettenbagger bringt er sie anschließend zu Fall. Dank des Kurzhecks kann unser Baggerexperte Stefan den CAT 314 LCR felxibel um jeden Baum, durch jede noch so kleine Gasse bewegen und gefällte Bäume nach Qualitäten sortieren und entsprechend poltern. Anschließend kümmert sich unser Fahrer Simon mit seinem John Deere 7810 inklusive Rückewagen und einem neun Meter langen Epsilon-Kran um die Verladung der Polter und bringt diese zu den vorgesehenen Lagerplätzen.

Brauchbares Holz bereiten wir zu Langholz auf, das später weiter zu Bauholz verarbeitet wird. Baumkronen und faule Stammteile werden von uns zu Hackschnitzeln verarbeitet, die der Kunde in seinem eigenen Betrieb für die Hackschnitzelheizung nutzt. Durch die Abfuhr der Baumkronen sorgen wir gleichzeitig dafür, eine saubere Fläche ohne befallene Rückstände zu hinterlassen.

Leider hält uns der starke Wind zur Zeit davon ab, weiterzuarbeiten. Doch bei uns gilt neben höchster Professionalität eben auch „Saftey first“! Wenn Winde so extrem werden, dass sogar gesunde Bäume aus Ihren Wurzeln gerissen werden und umkippen, hat niemand mehr etwas in Wäldern verloren. Daher auch von uns der Rat: Passt bei Forstarbeiten und Wind immer schön auf euch und euren Nebenmann auf!
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